In den Bekenntnissen einer schönen Seele lenkt J. W. v. Goethe
den Blick auf ein zentrales Geschehen - die Entwicklung der eigenen
Seele. Durch die vertrauliche Erzählung der Hauptperson
teilen sich dem Leser die Empfindungen der Freuden und Leiden
einer liebenden Seele mit. In zehn Stufen macht Phyllis die intime
Bekanntschaft mir ihrer Seele, die ihr schließlich zum vertrauten
Freund und Berater wird.
Diese wunderbare Erzählung gleicht einem Reisebericht in ein
nahegelegenes, aber nur wenigen bekanntes Land. Die Landschaft
ist ebenso lieblich wie reizend, die Begegnungen mit dem
Landesfürsten sind zauberhaft. Völlig verändert kommen seine
Besucher nach Hause, beglückt und gestärkt. Wer einmal da war,
kehrt immer gerne wieder dorthin zurück …
Der ohnehin spannenden Geschichte wird durch den autobiographischen
Bezug zu J. W. v. Goethes Leben ein besonderer
Glanz verliehen. Es ist s e i n Bekenntnis und nimmt dadurch
eine zentrale Stellung in seinem Leben ein. Von diesem strahlt
ein Licht auf sein gesamtes Schaffen und Wirken, auf die universale
Schöpferkraft, die seiner Persönlichkeit innewohnte. Die
Wahrheit dieses Bekenntnisses wird durch sein Leben bezeugt,
das aus diesem inneren Schaffen, gewissermaßen des Dichters
esoterischem Streben, herausgeflossen ist.
Wenn es auch heute noch nicht zum Allgemeingut der Menschheit
gehört, so ist die Entwicklung der eigenen Seele in entsprechenden
Stufen doch jedem Menschen möglich. Der vorliegende
Kommentar bietet eine wertvolle Handreichung, eigene Erfahrungen
zu machen.
- ISBN-13: 9783837206012
- Einband: Taschenbuch,
- Auflage: 1. Auflage
- Seitenzahl: 314
- Gewicht: 420 g
- Sprache(n): Deutsch
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