Wilhelm Fabricius hat durch sein Elternhaus eine allumfassende humanistische Bildung. Sein Vater, Professor der Archäologie, weckte in ihm Verantwortungsbewußtsein für Mensch, Tier und Pflanzenreich. So ist es nicht verwunderlich, daß er nach dem Studium der Forstwissenschaft nebenher die Prüfung als Holzhauermeister ablegte. Wenig in Amtsstuben und bis zu seinem 88. Lebensjahr immer zu Pferde, ist der Forstmeister dem Wesen der Elemente und der Zwischenreiche nahe geblieben. Diese Verbundenheit mit der Natur, mit den Menschen und Tieren, die sie bevölkern, spiegelt sich in seinen Erzählungen. Im vorliegenden Band können wir mit ihm durch die schier endlosen Wälder Osteuropas streifen, wir erleben, während er spannend, beschreibend, ermahnend, aber auch humorvoll, gleichsam mit dem Schalk in den Augenwinkeln erzählt, Begebenheiten mit, die sich wie ein bunter Reigen aneinanderreihen wie eine Kette von Edelsteinen, deren Namen die einzelnen Abschnitte ja auch kennzeichnen. Letztlich aber geht es um die Stellung des Menschen zu seiner Naturumgebung, um seine Erprobung auch, denn in der Natur besteht auf Dauer nur der, der "mit dem Herzen gut sieht". So fügt sich dies Buch vorzüglich in die Reihe der Schriften, die sich um die Erhaltung und Pflege der uns anvertrauten Erde bemühen.
(Ogham Verlags Stuttgard) Verkaufspreis früher: 43.00Fr.
377 S. HC |