Marie-Louise Lüscher wurde am 4. Juni 1913 in Zürich geboren. Den Schuljahren in Zürich folgten Sprachaufenthalte in England, Frankreich und Italien. Sie besuchte die Universitäten von München und Berlin und unternahm Reisen in verschiedene Länder und Kontinente. Auf dem elterlichen Bauernhof beschäftigte sie sich mit Landwirtschaft und Schafzucht. Vor dem zweiten Weltkrieg war sie Redaktorin bei der Zeitschrift Familienfreund und bei den Luzerner Neuesten Nachrichten. Während des Krieges arbeitete sie als Sekretärin im Schweizer Generalkonsulat in New York und im Konsulat in Philadelphia, anschliessend bei der Schweizer Gesandtschaft in Washington. Fünfzehn Jahre lang war sie auf der Redaktion von Das Beste aus Reader?s Digest in Zürich. Heute ist sie freie Journalistin und Fotografin in Zürich. Dem heiteren Kriminalroman ?Euphemia und die sieben Särge? liegt eine wahre Begebenheit zugrunde, die sich vor vierzig Jahren zugetragen hat. Die Hauptperson ist eine ältere Dame mit Namen Euphemia ? eine listige, liebenswerte Frau. Ohne Hemmungen und mit List und Tücke schaffte Euphemia alle aus dem Weg, die sie daran hindern wollten, ihr Leben zu geniessen. Das Bekenntnis einer alten Dame ? von Marie-Louise Lüscher erlebt und aufgezeichnet ? hinterlässt, trotz aller Untaten, eine Mischung von Sympathie und Bewunderung für die skurrile Euphemia.
96 S. SC |