Wolfgang Leonhards fesselnder autobiografischer Bericht "Die Revolution entläßt ihre Kinder" ist längst zum Klassiker avanciert und gehört zum Besten, was die deutschsprachige politische Literatur hervorgebracht hat. Mit 13 Jahren flieht Leonhard an der Hand seiner Mutter vor den Nationalsozialisten in die Sowjetunion und wächst unter dem Stalinregime in einem Emigrantenheim auf. Nach Kriegsende kehrt er zunächst als Parteifunktionär in den sowjetisch besetzten Teil Deutschlands zurück, bis er schließlich mit dem Stalinismus bricht und sich ins damalige Jugoslawien absetzt.
Wolfgang Leonhard: Wolfgang Leonhard, geboren 1921 in Wien, lebte als Junge mit seiner Mutter im Moskauer Exil. Nach seiner Rückkehr ins besiegte Deutschland wirkte er als KPD-Spitzenfunktionär und später als Dozent an der SED-Parteihochschule. 1949 floh er über Jugoslawien in die Bundesrepublik. Danach lehrte er mehr als zwanzig Jahre als Professor für die Geschichte des Kommunismus an der Universität Yale. Heute lebt er als Historiker und Publizist in Maderscheid (Eifel).
ISBN-13: 9783866474604
Einband: gebunden, 2010. 187 mm
Seitenzahl: 704
Gewicht: 555 g
Sprache(n): Deutsch |