| Peter Horst Neumann, Lyriker und Literaturwissenschaftler, lehrte von 1968 bis 2001 an schweizer und deutschen Universitäten. Sein Buch über Günter Eich – ein Klassiker der germanistischen Literaturkritik – verbindet ein scharfsinniges Erkenntnis-Interesse mit der Erfahrung freundschaftlicher Nähe. Seit langem vergriffen, hat es seit seinem Erscheinen vor fünfundzwanzig Jahren nichts von seiner Eindringlichkeit verloren.
Stimmen zur Erstauflage:
Wer Günter Eichs in der Dichtung zurückgelegten Weg, der für die Literatur- und Geistesgeschichte der letzten Jahrzehnte exemplarisch ist, abschreiten will, wird an Peter Horst Neumanns Buch nicht mehr vorbeigehen können. Er wird die zeitgeschichtlichen und religiösen Bedingungen des modernen Anarchismus besser begreifen, wenn er sie am Beispiel dieses zu Trauer und Liebe disponierten Dichters wiedererkennt.
Zürichsee-Zeitung
Neumann hat Eichs späte Dichtung rehabilitiert, auch für ihre Bewunderer, die sie, wie Böll sagte, ebensowenig begriffen haben dürften, wie ihre Kritiker.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
244 S. SC |